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Stand: 26.04.2018

Pressemitteilung

Langsam aber sicher wird die Pflege digital

Zwar konnten Abläufe verbessert werden, aber mit der Zeit waren die Geräte und die dazugehörige Software so veraltet, dass sich der Aufwand der nachträglichen Datennachpflege enorm gesteigert hatte.

Pflege wird digitalDie Mitarbeiter der Caritas in Goch bei der Schulung „Mobile Datenerfassung“.CV Kleve

Mit den Umstrukturierungen, hatte sich im September 2015 eine Planungsgruppe zusammengefunden, um dieses Projekt wieder auf bessere Füße zu stellen. Es ging insbesondere darum, die Tourenplanung, Tourenbestätigung und die Datenerfassung beim Patienten zu erleichtern. Vor allem sollte eine Lösung gefunden werden, die den Verband zukünftig unabhängiger von einem Gerätehersteller macht. Doch der Anfang gestaltete sich schwierig. Es gab technische Probleme und lange Verhandlungen mit den Telefonanbietern. Erst im August 2016 konnten die neuen Geräte in den Einrichtungen Emmerich und Kleve in Betrieb genommen werden - seit Anfang 2018 nun endlich auch in Goch. Die Erbrachten Leistungen werden jetzt sofort beim Patienten digital erfasst. Weiterhin haben die Pflegekräfte immer alle Kontaktdaten z. B. von Angehörigen, Betreuern und Ärzten vor Ort, wodurch viele Telefonate mit dem Büro entfallen. Für die Pflegedienstleitung, die täglich die geleisteten Einsätze per Hand erfassen musste, werden die Daten direkt an den Server übertragen. "Wir erhoffen uns eine Erleichterung bei der Tourenbestätigung und der Arbeitszeiterfassung, sodass mehr Zeit für Mitarbeiter und Patienten bleibt", freut sich Kathrin Kempkes, stellvertretende Pflegdienstleitung in Goch.