„Für den Notfall immer gewappnet“, so lautet die Devise. Alexandra Stolpe und Jürgen Hemmers nehmen den neuen Defibrillator des Verbandes das erste Mal in Augenschein.
Die Caritas Kleve hat jetzt einen Automatisierten Externen Defibrillator (AED) installiert. Der gut erkennbare rote Kasten befindet sich unmittelbar am Empfang an der Hoffmannallee 66 - 68 in Kleve "So sind wir immer für den Notfall gerüstet", sagt Alexandra Stolpe, Koordinatorin für Arbeitssicherheit beim Verband.
Bei einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das gegen den plötzlichen Herztod entwickelt wurde. Es wirkt unterstützend bei der Wiederbelebung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der AED gibt elektrische Impulse ab, die das Herz wieder in seinen normalen Rhythmus bringt. Denn bei einem Herzstillstand, einem Zusammenbruch des Herz-Kreislauf-Systems, zählt jeder Moment.
"Es wird kein Kurs benötigt, der Defibrillator ist selbsterklärend", macht Alexandra Stolpe aufmerksam. So habe der Defibrillator eine Sprachsteuerung, die die einzelnen Schritte vorgibt. "Man kann quasi nichts falsch machen. Es wird nur ein elektrischer Impuls abgegeben, wenn alles richtig gemacht wurde", sagt auch Jürgen Hemmers, Fachkraft für Arbeitssicherheit des Caritasverbandes in Kleve.
"Der Defibrillator ging auf eine Anfrage einer Mitarbeiterin zurück, die sich an unsere Mitarbeitervertretung gewandt hat. Daraufhin wurde die Idee an unseren Vorstand weitergeleitet", erklärt Alexandra Stolpe. Nach Empfehlung von Jürgen Hemmers hat sie dann das lebensrettende Gerät bestellt. Auch auf der Seite des Kreises Kleve, der eine Karte mit allen Defibrillator-Standorten verwaltet, wird die Caritas bald zu finden sein. Zurzeit sind dort rund 43 Defibrillatoren für das Stadtgebiet registriert.