Schwerpunkt 2010: Experten fürs Leben
Mehr Sensibilität für die Fähigkeiten alter Menschen will die diesjährige Kampagne der Caritas in Deutschland wecken
"Experten fürs Leben" - das ist das Jahresthema 2010 der Caritas. Dazu ist jetzt ein Werkheft mit Hintergrundinformationen und Tipps für Aktionen erschienen. Es kann gegen eine geringe Gebühr beim Deutschen Caritasverband bezogen werden.

Die Zeitschrift Sozialcourage ist schon fast ein "Muss" für jeden sozial Interessierten. Sie informiert zu Fachthemen, greift Aktuelles auf und beleuchtet Hintergründe.

Die Stadt Kleve hat ein Bündnis für Familien gestartet. Informationen erhalten Sie im Internet unter www.lokales-buendnis-fuer-familie.de
Der Verein "pro dogbo", der sich im afrikanischen Dogbo / Benin engagiert, hat Klever Wurzeln. Der Caritasverband Kleve e.V. ist "pro dogbo e.V. " freundschaftlich verbunden.
Palette bietet "Gebrauchtes zum Gutfinden" in Kleve, Königsgarten 1 und in Goch, Arnold-Janssen-Straße. Nícht nur die Angebote sind attraktiv sondern auch die Lernmöglichkeiten für Arbeitslose, die bei Palette befristete Beschäftigung erhaltenn können. Auskunft gibt Hiltrud Gaerdtner unter Telefon: 0 28 21 / 89 70 03. Und klicken Sie einmal auf das Logo.

Hier sind unsere Gocher Aktivitäten gebündelt: Beratungsstelle für Suchtfragen, Mobile Pflege für Goch und Uedem, Erziehungsberatung, Sozialberatung, Schuldnerberatung und ambulante erzieherische Hilfen. Das Haus ist benannt nach Lorenz Werthmann , dem Gründer des Deutschen Caritasverbandes.
Flutkatastrophe in Pakistan
Spenden an Caritas International
Im Norden Pakistans ist das Wasser mittlerweile abgeflossen, extreme Verwüstungen sind sichtbar. Im Süden stehen weite Flächen unter Wasser. Besserung ist nicht in Sicht, das Wasser muss versickern. Inzwischen zeichnet sich eine extreme Nahrungsmittelknappheit ab. In Pakistan sind mehr Menschen betroffen als beim Tsunami 2004, dem Erdbeben in Pakistan 2005, dem Zyklon Nargis 2007 und dem Erdbeben in Haiti zusammen. 17 Millionen Menschen sind auf Hilfe von außen angewiesen. Caritas international ermöglicht die Nothilfe für insgesamt etwa 300.000 Flutopfer.
Caritas Pakistan bittet in einem Hilfsappell dringend um weitere Unterstützung für die Flutopfer im Katastrophengebiet. Zur Zeit versorgt Caritas zwischen 300.000 und 350.000 Menschen mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Zelten, Haushaltsartikeln und medizinischer Hilfe.
Henning Scherf in Goch
(cpk) - Bremens Bürgermeister a.D., Dr. Henning Scherf, war auf Einladung des Caritasverbandes Kleve eigens nach Goch gekommen, um mit 190 Menschen über das Altwerden
zu sprechen. "Sie sind aber groß", sagte eine alte Dame, als ihr der Zwei-Meter-Mann Scherf gegenüber stand. Er hatte sie
- wie alle - per Handschlag begrüßt und für jeden ein freundliches, persönliches Wort. So war es verzeihlich, dass Organisation
und Zeitplan etwas ins Wanken gerieten. Henning Scherf gab sich als ein ständig Lernender, für den die Lebensthemen Wohnen
im Alter, Krankheit und Tod von großer Bedeutung sind, ohne dass sie die Lebensfreude nehmen sollen. Er berichtete auch über
seine mittlerweile 23-jährige Zugehörigkeit zu einer Wohngemeinschaft mitten in Bremen.
Dass die Veranstaltung im Goli-Theater in Goch stattfand, hatte den Vorteil, dass im Anschluss an die Diskussion der Film "Young@Heart" gezeigt werden konnte. In bewegenden Bildern wurde ein amerikanischer Chor von 80- bis 95-Jährigen vorgestellt, die sich über Wochen auf ihren großen Auftritt vorbereiteten und bei der Premiere ihre Zuhörerschaft mit Rockmusik begeisterten.
Henning Scherf schrieb ins Gästebuch:
"31. August 2010 - Es war mein erster Besuch in Goch. Die Caritas hatte mich eingeladen, in dem Nostalgie-Kino übers Altwerden
zu reden. Gemeinsam haben wir den Film Young@Heart gesehen und dona nobis pacem im Chor gesunden. Danke für die Einladung und die denkwürdige Veranstaltung. Das war ein Beispiel
dafür, was es alles am Niederrhein zu erleben gibt. Henning Scherf, Bremer Bürgermeister a.D."
25 Jahre Vinzenzhaus in Kleve
(cpk) - Das Vinzenhaus in Kleve feierte sein 25-jähriges Bestehen. Die Einrichtung in der alten Dienstvilla im XOX-Gelände
wird vom Caritasverband Kleve getragen und berät Menschen bei Wohnungsnotfällen.
Ebenso lange, wie es das Vinzenzhaus gibt, so lange arbeitet bereits Jürgen Tönnesen für diese Einrichtung. Für sein langjähriges berufliches Engagement wurde er mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet.
Auch Mütter brauchen eine Auszeit
Caritas-Kurberatung unterstützt
(cpk) - Den Haushalt managen, die Kinder erziehen und dann auch noch im Beruf glänzen: Mütter sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt. "Viele von ihnen gönnen sich kaum einmal eine Auszeit, wollen stattdessen in allen Aufgaben perfekt sein", weiß Uschi Schmidt, Kurberaterin beim Caritasverband Kleve e.V. Die Folgen sind körperliche und seelische Beschwerden, wie Rückenschmerzen, Herzrasen, Ess- oder Schlafstörungen oder Allergien.
Einen Ausweg können spezielle Mütter- oder Mutter-Kind-Kuren bieten. Die Einrichtungen des Müttergenesungswerkes sind frauenspezifisch ausgerichtet. Dort erfahren die Mütter eine ganzheitliche Behandlung für Körper, Geist und Seele.
Uschi Schmidt berät und unterstützt bei der Antragstellung, informiert über die Angebote der Kureinrichtungen und hilft bei deren Auswahl. Neben der Indikation spielen dabei spezielle Therapieformen, Bedingungen der Kinderbetreuung oder schulbegleitender Unterricht eine wichtige Rolle.
Nähere Auskünfte gibt Uschi Schmidt, Kurberaterin beim Caritasverband Kleve, Telefon 02821-720910, montags bis mittwochs, von 8.30 bis 12.00 Uhr, sowie donnerstags in der Zeit von 8.30 bis 15.00 Uhr.
Unterstützung für 14 Familienzentren
(cpk) - Helmut van Kempen, Bereichsleiter für Jugend und Familie beim Caritasverband Kleve, freut sich: "Wir kooperieren mittlerweile mit 14 Kindertagesstätten im Nordkreis Kleve, die auch als Familienzentren anerkannt sind." Damit spricht er überwiegend Beratungsleistungen an, die seine Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien (Erziehungsberatung) anbietet. Doch in deren Lotsenfunktion kommen auch andere Angebote zum Tragen, z. B. Sozialberatung oder Präventionsprojekte. Niedrigschwellig sollen sie sein, damit Eltern von Kindertagesstättenkindern unmittelbaren Zugang erhalten. "Eltern wünschen sich für ihre Kinder die besten Entwicklungsmöglichkeiten. Sie haben aber die Schwierigkeit, dem steigenden Anspruch in der Erziehung wie auch im Beruf zu genügen. Der Druck steigt. Deshalb hat unsere Unterstützung eine solch hohe Bedeutung", so van Kempen. Die Familienzentren, die mit dem Caritasverband einen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben, bekommen dann Beratungsleistungen von Psychologen, Heidpädagogen und Sozialpädagogen.
Weitere Informationen gibt Helmut van Kempen unter der Telefonnummer 02821.7214-28.







